Menschen – Götter, wer schuf wen?

Eine Urlaubsreise

Reist man in die Welt, erfährt man in vielen Länder etwas über viele Götter. In Griechenland und der Westtürkei werden Namen und ihre Geschichten genannt z. B. Zeus, Hera, Hermes, Aphrodite… [Pi] [Sc]. Fährt man nach Ägypten gibt es die Namen Ptah, Hathor, Amun, Thot… [Br] [Er]. Und in anderen Ländern heißen sie wieder anders. Und so erzählte uns unser türkischer Reiseleiter – ein Geschichtslehrer – jeden Tag wenigstens zweimal im Bus von Zeus und seinen Mannen. Da fragte ich Ihn: „Wo kommen eigentlich die vielen Götter-Namen und ihre Taten her?“ – „Das hat sich so überliefert!“ – war seine Aussage. „Nun will ich Ihnen mal eine Geschichte erzählen!“ – schloss ich an: „Als die Menschen nach der Sintflut wieder genug Leute waren und lange Weile hatten, taten sie sich zusammen, gingen in die Berge und schlugen mit ihren primitiven Werkzeugen teilweise hunderte Tonnen schwere Blöcke so exakt aus dem Felsen, dass sie es – ohne Mörtel erfinden zu müssen – schafften, riesige Tempel und Paläste auf Berge und weitab von ihren Steinbrüchen zu bauen, so dass wir heute noch staunen, wie sie es gemacht haben. Aber irgendwie muss ja die Steinzeit zu ihrem Namen gekommen sein!?“ – Spontan sagte er: „So war es aber auch nicht.“ – „Und abends am Lagerfeuer?“ – fuhr ich fort – „da sahen sie in den Funkenflügen feurige Raumschiffe, setzten Götter hinein – und fanden so eine Erklärung für Unerklärliches. Natürlich mussten sie den Göttern Leben einhauchen – und so entstanden viele Göttergeschichten, die sich die Völker auch heute noch erzählten.“ Aber wie sind sie blos über den großen Teich gekommen – die Götter und ihre Geschichten? Und warum haben die Menschen auf der anderen Seite des Erballs (oder der Scheibe?) auch Pyramiden gebaut? [PP] Fragen über Fragen!

Eine alte Geschichte

Dass die Götter eine über Jahrhunderttausende gehende Geschichte in Stein gehauen hinterlassen haben und die Menschen erst geschaffen haben sollen? – Na, na, war das nicht doch umgekehrt? In der Bibel [Bi] steht in 1 Mo 1,26: „Nun wollen wir den Menschen machen…“ (Wir, im Original steht Elohim, ein Pluralwort.) Viele Menschen sind davon überzeugt, dass es so war! Andere vertreten die Meinung, dass sich die Menschen die Götter schufen! Warum?

Eine Dozentin las an der Hochschule Wismar eine Vorlesung zum Gilgamesch Epos. Ich sprach sie in einer Pause an. Zunächst stellte ich fest, dass es im Epos um viele Götter geht – sie stimmte zu. Nun fragte ich sie: „Haben die Götter die Menschen geschaffen nach 1. Mose 1,26? – oder schufen sich die Menschen die Götter, damit sie sich erklären konnten, was sie sich nicht erklären konnten!“ – „Genauso war es!“ – fiel sie mir fast ins Wort.

Götter – Heilige oder Kosmonauten? [FK] untersucht Bauten und ihren Bezug zur Hochtechnologie, die wir heute so noch nicht wahrhaben wollen. Und nun kommt ein Autor und sagt, dass er viele Keilschrifttafeln der Sumerer zusammengefasst hat, die seit 1872 übersetzt werden können. Aber welcher Übersetzer konnte damals schon etwas mit Begriffen wie Langlebigkeit, Gentechnik, Raketen – und leider auch Atombomben – etwas anfangen? Hier war eine Nach- oder und Neuübersetzung/ Bewertung notwendig. Herr Zecharia Sitchin [DO] führte viele Texte dieser über 70.000 Keilschrifttafeln in verschiedenen Büchern zusammen, z. B. in [SZ] [SP] [SG] [SA].

Das Gilgamesch-Epos

Bereits bei den ersten Übesetzungen der Keilschrifttafeln war ein Text dabei, der den Übesetzer G. Smith, ein Autodidakt, stutzen lies, denn hier schien die Geschichte der Sintflut zu stehen [GE]. Und so fanden sich auch Bibelgeschichten, die über 4000 Jahre alt waren, oder noch ältere Passagen des AT wiedergaben. Man fand nicht nur eine Königsliste [Ro] (z. B. 8 Könige regierten 241.200 Jahre; diese Zahl lässt sich durch 3600 teilen). Dass die Sumerer plötzlich und unerwartet für die Wissenschaft die Steinzeit schon vor etwa 6000 Jahren hinter sich ließen und eine auch für heutige Verhältnisse noch mustergültige Gesellschaft aufbauten [SA] – und alles aus eigener Kraft – denn die Meinung aus dem Pergamon-Museum in Berlin zu den Sumerern und ihrer Königsliste [BW]: „Die Entstehung der sumerischen Kultur in Mesopotamien läßt sich heute über die einzelnen Etappen recht gut nachvollziehen, ohne Außerirdische in Anspruch nehmen zu müssen.“ Da fällt mir nur noch ein, auch die Erdscheibe war mal Stand der Wissenschaft – und es dauerte „nur“ 450 Jahre bis zur endgültigen Anerkennung der Erdkugel. Mit Sicherheit wird es nicht mehr ein Zehntel dieser Zeit dauern, bis die außerirdischen Allmitbewohner anerkannt werden, weil sie real sind – auch wenn es immer wieder geleugnet wird.

Aussagen

Der jeweilige Stand der Wissenschaft ließ folgende Aussagen gelten:
– Die Erde ist eine Scheibe!
– Alle Himmelkörper bewegen sich um die Erde! Menschen, Wissenschaftler die vor Jahrhunderten etwas Anderes bewiesen, wurden von der Kirche verurteilt.
– Es gibt kein außerirdisches Leben, dazu ist das menschliche Wesen zu komplex – um nochmal zu entstehen! Das gilt offiziell heute noch! [P7] [AR] [ZD] [Va]
– Wer sich mit UFOs befasst, außerirdisches Leben anerkennt – wird heute noch geschnitten, ausgelacht oder…
– In den Tiefen des Ozeans gibt es kein Leben! Jeder Tauchgang demonstriert das Gegenteil.
– Amerika, Afrika, Eurasien waren nie ein Urkontinent Pangäa!
– Fliegen: schwerer als Luft – geht nicht!
– Schiffe kann man doch nicht aus Eisen bauen!
– Im 19. Jahrhundert wurde alles erfunden – mehr geht nicht!
– 760 kByte Arbeitsspeicher im Computer werden wohl reichen!
– Es ist nicht möglich, mit einem kleinen Boot von Südamerika nach Westen zu fahren! Thor Heyerdahl bewies der Wissenschaft das Gegenteil [He].

Heute wissen wir manches schon besser, aber so richtig gelernt haben wir wohl aus den Fehlern der Vergangenheit – noch nichts. Es gibt nach wie vor Aussagen, die als falsch erkannt wurden, aber noch nicht Allgemeingut sind:

– Die (3) ägyptischen Pyramiden sind rund 4500 Jahre alt! Zeiten um 13.000 Jahren werden offiziell noch nicht akzeptiert [Er].
– Es gibt keinen Planeten X! Seit Sumer/Babylon heißt er in den aktuellen Übersetzungen Marduk. Die Übersetzer kamen auf Nibiru – eine missverstandene Variante, die Z. Sitchin aus Unkenntnis der Keilschriften übernahm [SP].
– Es gibt keine Außerirdischen! Seit Sumer sind die Anunnaki/Nefilim – eigentlich Dingir – beschrieben. Eine andere Gruppe sind die Grauen, die, die heute oft die UFOs fliegen.
– Es gibt keine durch UFOs Entführte, sie spinnen rum, haben Alpträume oder wollen sich Wichtigmachen! Die Professoren Mack und Jacobs in den USA z. B. untersuchen diese als Abduktion bezeichneten Vorgänge [Ja] [Ma]. Frau M. Popowitsch beschreibt Vorgänge in der ehemaligen Sowjetunion und auch später [Po]. Und das soll alles erstunken und erlogen sein?

Wissenschatliche Zukunft

Der Fortschritt ist wohl ein schwieriger Prozess und nicht immer setzen sich Neues, neue Erkenntnisse auch zügig durch. Als sich der Autodidakt Smith um die sumerischen Keilschrifttafeln intensiev bemühte, dauerte es viele Jahre, bis ihn die Fachwelt akzeptierte – nun als Altertumswissenschaftler.
Einst 1866 experimentierte „nur“ ein Mönch „nur“ mit Erbsen – es dauerte fast 40 Jahre bis zu seiner Anerkennung. Heute gilt er als Begründer der Vererbunglehre: Mendelsche Gesetze!
Als Prof. A. Wegener um die 20er Jahre des letzten Jahrhunderts verkündete: Die Erde hatte einen Urkontinenten Pangäa, brauchte seine These 50 Jahre bis zur offiziellen Anerkennung. Heute ist – ihn zu ehren – ein Forschungsinstitut nach ihm benannt!
Erich von Däniken hat sich bemüht, zahlreiche Artefakte früherer Generationen zu erfassen und zu bewerten. Er kam zu dem Schluss, kosmische Spuren führen zur Aussage: Wir alle sind Kinder der Götter [DS] [DG]. Deshalb sind die Heiligen Schriften auch ein Forum von High-Tech-Informationen, 1 Mo 1,26 [Bi]: Gott schuf den Menschen nach seinem Bild… – und keiner will das wissenschaftlich wahrhaben! Gegen E. v. Däniken wurden viele Leute ins Feld geführt, man versuchte ihn als Scharlatan hinzustellen – er ist aber das Gegenteil, denn er zeigte uns neue Einsichten in alte Zeiten!

In einem FS-Interview [RT] forderte unser Astronaut Dr. Walter die Wissenschaft auf, sich dem UFO-Phänomen zu widmen – wenn nicht er, wer sollte es sonst wissen [HS]? – Er hat aber seine Meinung geändert, ändern müssen (?) und schrieb: Da draußen ist keiner [Va].

Das Wissen der „Alten“ und „Außenseiter“

Die Mythen – besser Epen – der Völker werden von der Wissenschaft meist ignoriert, die schriftlichen Zeugnisse aus einer jahrtausende alten Vergangenheit – z. B. Sumer, Indien – kann die Sprachwissenschaft übersetzen [SA] [GL] [Ge]. Die Naturwissenschaft hält das immer noch nicht für einen Ansatzpunkt; im Gegenteil, sie ignoriert die schriftlich vorliegende Fakten. Der Geologe Shoumaker wollte gegen alle Widerstände seiner Kollegen beweisen, dass die Krater auf dem Mond Einschlags- und keine Vulkankrater sind. Als 1994 eine Serie Asteroidenstücke auf dem Jupiter einschlugen – bekam er Recht [GA].

Über das Erdklima wollte ein Wissenschaftler den Untergang der Maja beweisen – die Archäologen lächelten – aber der Wissenschaftler behielt Recht [UM]. Die Vertreter – oft auch Quereinsteiger – neuer Ansichten haben es oft schwer, sich gegen die etablierte Wissenschaft durchzusetzen. Im Endergebnis sind es aber sie, die in die Geschichte eingehen – über ihre ehemaligen Gegner und Lacher spricht dann keiner mehr.

Giordano Bruno – eine historische Persönlichkeit

Bruno, Giordano, Taufname Filippo B. wurde in Nola bei Neapel 1548 gebohren. Er war italienischer Naturphilosoph und Universalgelehrter. Bruno lehrte an zahlreichen europäischen Universitäten. Im Jahre 1592 fiel er wegen seiner Lehren in die Hände der Inquisition [LR]. Giordano Bruno wurde nach 7 Jahren Haft für seine noch heute richtungsweisenden Lehren am 17.02.1600 in Rom als Ketzer von der Obrigkeit verbrannt. Sein Verbrechen war es zu behaupten, dass das menschliche Leben auf der Erde nicht einzigartig sei, sondern es im Universum viele erdähnliche Planeten gebe, auf denen vernunftbegabte Lebewesen existieren würden.
Heute sind wir in dieser Frage offiziell kaum ein Stück weiter gekommen. Es blieb der nicht überall zitierte Lichtblick des Vatikans im Januar 2002: Gott erschuf auch Außerirdische. Was hat sich also seit über 400 Jahren offiziell geändert? Die Götter (Elohim – ein Pluralwort) schufen den Menschen, jeder weis es – aber Schlussfolgerungen daraus zu ziehen…
Und so werden wir wohl noch eine Weile allein im All bleiben müssen – die Erdscheibe lässt grüßen! In einem der gelesenen Bücher fand ich ein sehr passendes Wort des französischen Schriftstellers André Gide:
…Man entdeckt keine neuen Erdteile,
…ohne den Mut zu haben,
…alte Küsten aus den Augen zu verlieren!

Enuma Elisch – Wer schuf Wen?

Den eigentlichen Durchbruch zu „Wer schuf Wen“ erhalten wir im „Babylonischen Welt-Schöpfungsepos Enuma Elisch“! Eine vollständige Variante von Prof. Hecker u. a. ist unter Google aus dem Inet herunter ladbar.

Die Tafel 6, Zeilen 1-120:
Marduk erschafft die Menschen als Diener der Götter. Marduk beauftragt seinen Vater und Chefwissenschaftler der Dingir mit der praktischen Realisierung dieses Vorschlages.

Die ca. 600 arbeitenden Dingir wollten eine Arbeitserleichterung und meuterten. Aus dieser Not heraus entstand der Homo Sapiens, vgl. 1. Mo 1,26 Gott schuf…
Prof. Pääbo vom MPI in Leipzig wies an „alten Knochen“ – ein Fachbegriff – nach, dass der Homo sapiens 300.000 Jahre alt ist, 3. Absatz von hinten. Das sind mindestens 700.000 Jahre eher, als die Evolution es vorgesehen hätte.

Literatur

[Pi] Pinson, R. W.: Götter- und Heldensagen. Gondrom, Bindlach 1997
[Sc] Schwab, G.: Die schönsten Sagen des klassischen Altertums. Gondrom, Bindlach 1997
[Br] Brown, D. M,: Untergegangenen Kulturen. Time Life 1996
[Er] Ercivan, E.: Verbotene Ägyptologie. Kopp, Rottendorf 2001
[PP] 3sat: Planet der Pyramiden. Sendung am 21.04.2000
[Bi] Die Bibel. Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 1992
[FK] Faber-Kaiser, A.: Heilige oder Kosmonauten? Ullstein, Berlin 1997
[DO] Deistung, K.: Der große Orientalist – Für und wider Zecharia Sitchin. Magazin 2000plus, 2011/22/305 Spezial, S. 46 – 53
[SZ] Sitchin, Z.: Das erste Zeitalter. Knaur, München 1994 und Kopp, Rottenburg 2004
[SP] Sitchin, Z.: Der zwölfte Planet. Knaur, München 1995 und Kopp, Rottenburg 2003
[SG] Sitchin, Z.: Gesandte des Kosmos. Knaur, München 1998
[SA] Sitchin, Z.: Am Anfang war der Fortschritt. Knaur, München 1998       
neu 2004: Die Hochtechnologie der Götter. Kopp, Rottenburg 2003
[MS] Maul, St. M.: Das Gilgamesch-Epos. Beck, München 2005
[Ro] Roaf, M.: Mesopotamien. Bechtermünz 1998
[BW] Briefwechsel mit dem Pergamon Museum Berlin
[P7] Pro7: galileo. Sendung am 11.02.2000
[AR] ARD: Abenteuer Wildnis. Die Kräfte der Natur: 1. Eis und Feuer. Sendung am 16.10.2000. C WDR 2000
[ZD] ZDF: Chaos im Universum. Die Außerirdischen. Sendung am 09.12.2001
[HS] Menschen aus dem All und ins All geschickt. – Hallo Irdische!
[Va] Vaas, R.: Fremde Intelligenzen – Rarität oder Regel? bdw 2/2002, S. 46 – 53
[He] NDR Fernsehen: Abenteuer des Thor Heyerdahl. Mit der „Tigris“ zu alten Ufern. Reihe. Sendung am 26.10.2000
[Ja] Jacobs, D. M.: Bedrohung. Kopp-Verlag, Rottenburg 1998
[Ma] Mack, J. E.: Entführt von Außerirdischen. Wilhelm Heyne Verlag, München 1997
[Po] Popowitsch, M.: Meine Ufo-Begegnungen. Ullstein, Berlin 1997
[DS] von Däniken, E.; Herausgeber: Kosmische Spuren. Goldmann Verlag 1991
[DG] von Däniken, E.: Wir alle sind Kinder der Götter. Orbis, München 1999
[RT] RTL II: Ufo 2000. Reihe, Sendung am 13.02.2000
[GL] Gentes, L.: Die Wirklichkeit der Götter – Raumfahrt im frühen Indien. bettendorf 1996
[Ge] George, M.: Die Himmlischen und ihre Kinder. Argo, Marktoberdorf 2001
[GA] National Geographics Special, Asteroiden – Gefahr aus dem All. Sendungen VOX am 08.12.2001, Kabel 1 Die Reportage am 28.03.02
[UM] VOX, BBC Exklusiv: Untergang der Maja. Sendung am 29.12.2001
[LR] Mikrosoft Corporation und Bibliographisches Institut und F.A. Brockhaus AG: LexiROMã, 1995
[DM] Deistung, K.: Menschen – Götter, wer schuf wen? Eyemedia Information Watch, Mai 2002, S. 18 – 23

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